YOGA FAQ - die häufigsten Fragen & Vorurteile

 „Ich bin total unbeweglich, ist das überhaupt etwas für mich?“

Du musst nicht beweglich sein um Yoga machen zu können! Mit dem Training wollen wir unter anderem unsere Beweglichkeit verbessern. Es macht also gar nichts, wenn Du deine Zehen nicht berühren kannst :-)

 

„Ich habe Schmerzen in Knie, Rücken, Schulter, Fuß … eigentlich überall ... kann ich trotzdem am Kurs teilnehmen?

Ja und nein. Wenn Du Schmerzen oder Verletzungen hast, kläre bitte immer vorher erst mit einem Arzt ab, ob du Yoga machen darfst/sollst. Yoga ist kein Allheilmittel, kann aber unterstützend zu vielen Therapien beitragen. 

 „Das ist doch nur was für Frauen … ?“

Liebe Männer... ich weiß, viele von Euch scheuen sich einen Yoga Kurs zu besuchen, weil dort hauptsächlich Damen anzutreffen sind. Dennoch würde ich mich sehr freuen, mehr männliche Teilnehmer begrüßen zu dürfen! Ihr seid immer herzlich willkommen und die allermeisten Männer machen sehr positive Erfahrungen im Training. Traut euch! 

 „Bestimmt muss ich meine Nachbarn anfassen.“

Das ist möglich aber nicht sehr wahrscheinlich. Partnerübungen spielen in den meisten Yogastilen kaum eine Rolle. Dein Yogalehrer wird dich nur berühren um dich zu korrigieren oder dir zu zeigen wie du eine Übung korrekt ausführst, damit du dich nicht verletzt. 

 „Yoga, das ist doch nur was für Weicheier, zur Entspannung und kein bisschen anstrengend!“

Yoga trägt natürlich zur Entspannung bei und lehrt uns auch in unserem Alltag den Geist mal wieder runterzufahren. Yoga ist aber erwiesenermaßen auch ein super Workout. Viele Leistungssportler, Schauspieler, Models und Manager, die ihren Körper als Werkzeug oder Visitenkarte nutzen machen Yoga. Weil es alle Muskeln trainiert, Herz, Lunge, das vegetative Nervensystem, den Hormonhaushalt und die Konzentrationsfähigkeit stärkt. Auch die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat einen Yogalehrer ;-) 

„Ich bin zu dick für Yoga.“

Dieses Vorurteil ist nicht lustig. Denn es hindert einen großen Teil der Gesellschaft daran, von der heilenden Wirkung die Yoga hat, zu profitieren. Dabei kann Yoga besonders übergewichtigen Menschen helfen, denn es fördert einen gesunden Stoffwechsel, lindert Atembeschwerden und kann eine positive Wirkung gegen Depressionen und Selbstzweifel haben, die oft mit Übergewicht einhergehen. 

Beim Yoga spielt das Äußere keine Rolle. Es gibt mehr als genug Yogis, die nicht spindeldürr sind und ohne Probleme auf Ihren Händen stehen! Lasst Euch nicht von gesellschaftlichen Vorurteilen verunsichern, Ihr werdet es nicht bereuen!

 „Ich habe jetzt schon 3x Yoga gemacht und meine Rückenschmerzen sind immer noch da“. 

Yoga kann leider nicht zaubern. Um dauerhafte Erfolge zu erzielen muss auch Yoga regelmäßig praktiziert werden. Es reicht leider nicht, einmal bei einem Workshop dabei gewesen zu sein. Hier muss man wie bei jeder anderen Sportart etwas Geduld haben, dran bleiben und vor allem: Nicht versuchen, Dinge zu erzwingen! Das blockiert uns nur und wir werden unsere Ziele langsamer erreichen. Um es mit den Worten meiner eigenen Lehrerin zu sagen: „Practice and all will come.“ 

„Ich bin zu alt um mit Yoga anzufangen.“

 

Nein! Es ist nie zu spät um mit Yoga anzufangen. Yoga muss nicht akrobatisch sein und man muss auch nicht seinen Fuß hinter den Kopf zwängen (außer man möchte das). Nichts kommt von alleine aber mit regelmäßigem Üben kann Yoga auch in hohem Alter noch zur Gewohnheit werden und sich positiv auf das Wohlbefinden ausüben. Fun fact: In Indien gelten Yogis unter 100 Jahren sogar als unerfahren. 

Man ist immer nur so alt wie man sich fühlt. Und Yoga hilft sich gut zu fühlen!  

To be continued...