Warum Yoga?

Yoga ist mehr als nur ein Sport, Yoga ist ein Lebensgefühl. 

 

Heute haben sich neben den klassischen Yoga-Wegen, die auf eine lange Tradition zurückblicken können, einige abgewandelte Formen gebildet. Hier werden moderne wissenschaftliche Erkenntnisse, aber auch die Bedürfnisse der Menschen aus den Industrienationen berücksichtigt.

 

Mit meinem Yogaunterricht möchte ich meinen Teilnehmern gerne vermitteln, dass Yoga so viel mehr ist als Entspannungsübungen und Verbiegen, man aber nicht spirituell sein muss, um für sich einen Nutzen aus Yoga zu ziehen. 

Was wollen wir mit Yoga in der heutigen Welt bezwecken?

  • Körper & Gesundheit: Stärkende Wirkung auf innere Organe, Herz-Kreislauf-System, Hormondrüsen, Gelenke, Muskeln, Nerven- und Lymphsystem, Gewichtsreduzierung
  • Achtsamkeit gegenüber dem eigenen Körper und Geist (aber auch gegenüber unserem Leben, der Welt und anderen Menschen)
  • Selbstwahrnehmung: Die Aufmerksamkeit für eine Zeit lang wieder auf sich selbst richten, das eigene „Ich“ bewusst wahrnehmen
  • Energie: Neue Kraft schöpfen
  • Entspannung lernen, Regeneration fördern, Stress abbauen
  • Geist & Seele: Entspannende Wirkung und Linderung von psychosomatischen und mitunter psychischen Leiden

Yoga ist kein Allheilmittel und kann bei akuten Problemen keinen Arzt oder Therapeuten ersetzen. Aber es kann unterstützend wirken und uns helfen, in unserer schnellen Welt wieder etwas langsamer und bewusster zu werden.

Mein Yoga

Ich unterrichte Vinyasa, Hatha und Yin Yoga. 

 

Alle Anfängerkurse sind so gestaltet, dass jeder gut mithalten kann.  Die Übungen werden ausführlich erklärt und Du wirst ganz schnell in Deinen „Yogaflow“ finden. Vor allem in Gruppenkursen achte ich darauf, dass Teilnehmer aller Level sich gefordert aber nicht überfordert fühlen. 


Vinyasa

Vinyasa Yoga (in der westlichen Welt auch als „Flow Yoga“ bekannt) ist ein dynamischer und körperbetonter Yogastil. Körperübungen (Asanas) und Atmung (Pranayama) stehen im Vordergrund. Atmung und Bewegung werden bewusst miteinander verknüpft und es besteht ein kontinuierlicher, fließender Wechsel zwischen Bewegungs- und Dehnübungen, wobei trotzdem auf eine präzise Ausführung der Haltungen geachtet wird. Vinyasa Yoga kann sehr anstrengend sein und vor allem fortgeschrittene Yogis können sich hier von Level zu Level steigern. Auch Anfänger können Vinyasa praktizieren, das Level wird dementsprechend angepasst.

 

Eine neue Yogarichtung, entstanden aus dem Vinyasa Yoga, ist das sogenannte Power Yoga. Es zielt darauf ab, die Ausdauer, Kraft und Leistungsfähigkeit des Körpers zu steigern und ist eine Art Yoga-Ganzkörper-Workout. Spiritualität spielt hier eine untergeordnete Rolle, es ist eine sehr körperbetonte Art, Yoga zu praktizieren.

 


Hatha

Hatha Yoga ist eine der jüngsten Yogarichtungen und besteht traditionell aus fünf Säulen:

 

Asanas (Yogaposen)

Prayanama (Atemübungen)

Shavasana (Tiefenentspannung)

Mitahara (gesunde Lebensweise) 

Meditation (& positives Denken). 

 

Hatha Yoga soll durch diese Säulen ein Gleichgewicht zwischen Körper, Geist und Seele schaffen. Das soll uns vor allem schulen, Gelassenheit und innere Ruhe zu finden und Stress abzubauen. Im Gegensatz zum Vinyasa werden die Übungen hier langsamer ausgeführt und meist länger gehalten. Auch deswegen ist Hatha Yoga sehr gut für Anfänger geeignet, was nicht bedeutet, dass dieser Yogastil nicht anstrengend ist!

 


Yin

Yin Yoga ist ein ruhiger, passiver, oft auch meditativer Yogastil. Beim Yin Yoga werden die Yogaposen langsam aufgebaut und lange gehalten. Das soll dabei helfen, in den Positionen tief zu entspannen und verkrampfte Muskeln zu lösen. Yin Yoga soll die Achtsamkeit gegenüber unserem Körper schulen und ihn flexibler und stärker machen. Dadurch kann Schmerzen und Haltungsschäden vorgebeugt und bestehende Beschwerden können gelindert werden.

 

Yin Yoga versucht die tiefer gelegenen Muskeln, das Bindegewebe, die Faszien zu erreichen und eignet sich besonders um Ruhe zu finden und gleichzeitig den Energiefluss im Körper anzuregen und damit neue Lebensenergie zu schöpfen.